Mittwoch, 29. Juni 2011

Tomaten

Heute muss ich alle halbe Stunde raus, Tomaten anbinden. Die wachsen wie verrückt. Mögen sie auch reifen, bevor die Braunfäule der Sache ein Ende setzt.

Dienstag, 28. Juni 2011

Wachstumsschub bei den Tomaten

Endlich ist es geschafft, die Tomaten sind jetzt größer als Borretsch und Ringelblumen drum herum. Es verspricht noch interessant zu werden, da ich viele unbekannte Sorten (geschenkte Setzlinge) und Wildwuchs aus den Samen der Tomaten vom letzten Jahr habe. Was Buschtomaten sind, weiß ich nun: auf jeden Fall zu klein für meinen Garten. Immerhin haben sie mehr Früchte als Blätter und versprechen auf 30cm Längenwachstum reiche Ernte. Eine Eiertomate habe ich gepflanzt, eine wilde ebensolche wächst direkt daneben. Die Setzlinge der anderen Sorten waren beim Auspflanzen noch arg klein und haben sehr viel Zeit benötigt, um ihre Entscheidung für diese Saison zu treffen. Ganz plötzlich schießen sie dann los, kurz bevor ich sie aufgebe. Nächstes Jahr gibt´s gekaufte Pflanzen, das ist übersichtlicher. Aber auch langweiliger....

Freitag, 17. Juni 2011

Ausgetrickst

Manchmal habe ich tolle Ideen. Zum Beispiel endlich ein Gaskochfeld in der Küche einzubauen. Präzise in dem Zeitfenster, in dem das Gas mangels passender Düsen noch nicht angeschlossen, das Ceranfeld aber bereits ausgebaut ist, werden die Süßkirschen und die Johannisbeeren reif. Die Kirschen sind etwa drei Tage lang reif, dann fangen sie an zu schimmeln. Die Johannisbeeren befinden sich sicher im ewigen Eis.
Es steht eine Nachtschicht an: an das Ceranfeld ein Kabel mit Stecker bauen, das Stück von der alten Arbeitsplatte aus dem vorherigen Domizil (mit Loch für Ceranfeld) aus der hintersten Ecke des Kellers in die zukünftige Sommerküche zerren, desgleichen zwei Holzböcke. Schwupps, fertig ist die Braustube. Literweise leckeren Kirschsaft mit Ingwer habe ich jetzt im Angebot! Marmelade folgt.

Donnerstag, 9. Juni 2011

Rosenbogen II


Das ist der Rambler aus etwas größerer Entfernung. Der kommt ebenfalls noch auf die Seite mit den mir unbekannten Rosen.
Ausserdem habe ich die Einstellungen für die Kommentare nochmals verändert. Jetzt sollte das funktionieren, ganz einfach und ohne Anmeldung.

Mittwoch, 8. Juni 2011

Geht doch!

Regen ohne Sachschaden in nahezu ausreichender Menge. Danke.
Dank in mitternächtlichem Einsatz nachgereichtem Wassermanagement sind jetzt auch alle Tonnen weitgehend voll. Der Schlauch war nämlich nicht an der Pumpe in der Wassertonne, sondern am Wasserhahn angeschlossen, und das andere Ende des Schlauchs war nicht in seiner Tonne, sondern irgendwo in den Rabatten. Immerhin lag wenigstens der Stecker vom Pumpenkabel an seinem Platz vorm Kellerfenster. Wenn man sich erstmal damit abgefunden hat, dass man plitschnass im finsteren Garten herumpatscht, ist das alles ganz lustig.
Heute kaufe ich ein zweites Anschlussstück für den Schlauch, damit ich nicht schrauben muss, sondern einfach umstecken kann.

Dienstag, 7. Juni 2011

Rosenbogen I

Schwitz!

Heute war der absolute Fleißtag. Morgens um sieben die Wiese mit der Sense gemäht, Hund raus, einkaufen, frühstücken. Von halb elf bis zwölf das Flächengrün gemäht - hat etwas gestaubt, aber heute soll es ja nun definitiv regnen. Spätestens morgen. Dann habe ich noch den größten Teil der Stauden geputzt und Altlasten (liegengelassener Gehölzschnitt und ähnliches) entsorgt. Jetzt werden noch die Tomaten angebunden und der Wildwuchs um die Gemüsepflanzen gerodet, und dann muss es gut sein. Zum Mittagessen muss ich zur Zeit nicht ins Haus, das hole ich mir an den Kirschbäumen und in den Erdbeerrabatten. Es erstaunt mich immer wieder, wieviel Ordnung man an einem Tag in einen so großen Garten bringen kann.

Freitag, 3. Juni 2011

Licht

Wunschkonzert

Auf besonderen Wunsch kommt hier der nächste Post. Endlich. Es ging nicht schneller, weil ich die Einkäufe von Ruf`s erst in der Erde versenken musste - was ich nun geschafft habe.
Ein besonderes Phänomen zeigte sich beim "Roten Phänomen": Sobald ich mit der Rose in den Garten kam, stürzten sich die Hummeln in die (zwei) Blüten und ließen sich während der Pflanzaktion durch nichts zum Rückzug bewegen. Diese Rose duftet unglaublich, die Hummeln waren sicher sturztrunken!
Der Gartenboden war so trocken, dass ich vor dem Buddeln wässern musste, um überhaupt ein Loch in die Erde zu bekommen.
Weitere Bilder gibt es auf der Rosenseite, wo ich meine unbekannten Rosen vorstelle. Vielleicht findet sich jemand, der weiss, um welche Rosen es sich handelt.

Freitag, 27. Mai 2011

Wieder kein Regen

Die gestrige Veranstaltung war - wie die am Sonntagnachmittag - eher zum Leute ärgern gedacht. Tolle Ankündigung der Show in Zeitung, Funk und Fernsehen - und das war es dann auch.
Grmpf.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Schneckenmutation

Meine Schnecken benehmen sich seltsam. Anstatt den Salat zu fressen, haben sie ihn zum Schlafzimmer erklärt und gehen nachts zum Essen aus...
Der Salat hat kaum Fraßspuren, aber beim Salatputzen finde ich jedesmal kapitale Exemplare.

Mittwoch, 25. Mai 2011

Vorgarten im Mai

Wüstentomaten

Da es nun mal nicht regnen will, übe ich jetzt mit meinem Gemüse, lange Wurzeln zu machen und sich mit dem Mykorrhiza-Pilz anzufreunden, der für die Lieferung von Spurenelementen und Wasser aus den Tiefen der Erde zuständig sein soll. Die Erdbeeren haben den Dreh schon raus, die Früchte sind zwar klein, aber ausgesprochen erdbeerig und reichlich. Und absolut gesund!
Auch die zweite und die dritte Staffel Salat kommen mit dem Konzept klar, und das, obwohl meiner Meinung nach viel zu wenig Mulch da ist. Sogar die Bohnen kommen munter aus der Erde, mit ganz dunklen Blättern und sehr kräftig.

Montag, 9. Mai 2011

Wüstensalat

Da derzeit kaum Regenwasser da ist, habe ich das Gießen stark eingeschränkt. Tomaten, Zucchini und Kohlraben werden gegossen. Der Salat jedoch scheint sich das Wasser aus den tiefsten Tiefen der Erde zu holen, er ist wunderbar knackig und wächst fröhlich vor sich hin. Der Wurzelballen sieht bei der Ernte aber immernoch klein und topfförmig aus, mit zwei, drei etwas längeren Wurzelfransen. Wie macht der das?

Samstag, 30. April 2011

Regen

Regen, nicht nur in Sicht sondern ordnungsgemäß in der Tonne, keine Sachschäden zu verzeichnen.
Dafür, dass ich alle Regenzauber angewendet habe, die ich kenne (alle Fenster offen lassen, Fenster putzen, Wäsche raushängen, Leitungswasser in die Regentonne füllen, Sitzkisssen draußen lassen), hat es doch lange gedauert.

Montag, 25. April 2011

Regenwasser ist alle

   
Dafür blüht es weiterhin sehr hübsch. Rechts im Bild gefüllte Tulpen, unten die erste Strauchpäonie. Die anderen Pfingst- und Bauernrosen halten sich noch etwas zurück, lassen jedoch auf reiche Blüte hoffen, wenn nichts dazwischen kommt. Die Rosen setzen fleißig Blüten an, Glamis Castle und die eine Kletterrose befinden sich bereits auf der Zielgeraden.

Sonntag, 17. April 2011

Sonntag, 10. April 2011

Regen in Sicht

Anfang März habe ich in weiser Voraussicht die Regentonnen aufgestellt, und einmal waren sie bereits fast voll. Aber nun neigt sich der Wasservorrat bereits dem Ende zu, obwohl ich Salat und Kohlrabi wegen der Trockenheit noch garnicht ins Beet gesetzt habe. Komischer April. Im letzten Jahr hatten wir Schneeschauer, und heuer staubt´s. Dafür blüht alles gleichzeitig: Obstbäume, Buschwindröschen, Narzissen, Löwenzahn, Tulpen, Primeln, Löwenzahn, Lenzrosen, Polsterphlox, Löwenzahn und Blaukissen, der Flieder startet gerade durch, die Bergenien haben meine Drohungen vom letzten Jahr ernst genommen und blühen sehr eifrig.
Für übermorgen ist Regen angesagt. Ich bestelle hiermit einen sanften, ergiebigen Landregen.

Dienstag, 5. April 2011

Brummmmmmmm

Langsam werden die Motorsägen abgelöst vom beruhigenden Brummen der Rasenmäher, für die Motorsensen gibt es zum Glück noch keine Arbeit. Ich habe mehrere Blindschleichen nicht gemäht, die wandern in Sicherheitsverwahrung in einen Eimer mit Deckel (sonst springen sie nämlich raus) und wunderhübsche Gänseblümcheninseln stehen gelassen.

Montag, 4. April 2011

Lieblingsfrühlingsblumen II

Löwenzahnsamen fliegen bis zu neunzig Kilometer weit. Selbst wenn sie also im Schnitt nur einen Kilometer weit kommen, können sie unmöglich in Nachbars Garten landen, oder?
Es freut mich jedes Jahr, dass ich es nicht schaffe, alle Löwenzähne zu ziehen. Und wenn sie dann blühen, haben sie gewonnen. Dann bringe ich es nicht mehr übers Herz, sie herauszureißen.